UNSER SERVICE

FRAGEN & ANTWORTEN

Die Vorteile von Naturstein

  • wesentlich geringerer Energieaufwand bei Gewinnung (Ökobilanz)
  • wenig oder keine Schadstoffe
  • Instandhaltungskosten sehr gering bis keine
  • lange Lebensdauer
  • Brandklasse A
  • natürliche und einfache Rutschsicherheit
  • auf Dauer (je länger desto besser) ist Naturstein viel günstiger als andere Materialien (Innen und Außenbereich)
  • unproblematische Entsorgung

 
Naturstein hat Vorteile gegenüber Feinsteinzeug:

  • nachhaltiger aufgrund kostengünstigerer und einfacherer Gewinnung
  • bessere Wärmeleitfähigkeit (besonders im Bezug auf Fußbodenheizung sinnvoll)
  • pflegeleichter, da die natürliche Oberfläche einfacher gereinigt werden kann
  • Rutschsicherheit gegeben (Ausnahme poliert)
  • verschieden natürliche (rutschsichere ) Oberflächen 
  • längere Lebensdauer
  • schadstofffrei, als natürliches Material trägt es auch zu einem guten Raumklima bei.

Nachteile?

  • Naturstein ist ein Naturprodukt, deshalb können Farbe, Textur und Struktur mitunter sehr unterschiedlich sein. Das sollte Ihnen bewusst sein. 
  • als natürliches Material kann keine einheitliche, monotone Farbe gewährt werden 
  • Eigenschaften können selbst aus dem gleichen Block mehr varrieren als bei künstlich hergesteller Keramik

Wie nachhaltig ist Naturstein?

Ausgezeichnete Ökobilanz  von Naturstein

Vorteile von Naturstein gegenüber keramischen Fliesen, Feinsteinzeug, PVC, Beton, Laminat, Parkett oder Teppichboden laut Studie vom Institut für Werkstoffe im Bauwesen der Universität Stuttgart sind die geringeren ökologische und ökonomischen Auswirkungen von Produktion und Nutzung.

Natursteinbeläge haben deutlich niedrigere CO2 Äquivalente als alle anderen Belagsarten. Das heißt sie sind die umweltfreundlichste und nachhaltigste Form eines Bodens. Nachhaltig ist Naturstein aber erst dann, wenn dieser bestenfalls regional abgebaut wird oder zumindest aus Europa kom

Die Preisfrage bei Naturstein

Es gibt eine sehr große Preisspanne bei Naturstein. Dies ist abhängig von (1) Vorkommen, (2) Schwierigkeit der Gewinnung, (3) Bearbeitung, (4) Herkunft, (5) Lohnkosten und (6) Sicherheitsbestimmungen. Europäische und regionale Steinmaterialien sind vor allem wegen (3,5,6) deshalb meist teurer.

Durch unsere eigene Produktion und direkter Steingewinnungspartner sind wir hier unabhängiger.

Naturstein ist aufgrund seiner Eigenschaften im Vergleich zu allen anderen Baustoffen nachgewiesen kostengünstiger: (lange Lebensdauer, Vorteil der guten Wärmeleitfähigkeit zB. bei Bodenbelag, niedrige Instandhaltungskosten, zeitlos)

Naturstein, ein Luxusprodukt?  Dies bezieht sich eher auf die Naturstein - Raritäten. Jedoch hat man bei Naturstein eine klassische, edle und hochwertige Ästhetik.

 

 

Natursteinpflege im Haus

Um Ihren Naturstein zu pflegen, gilt: je weniger Chemie desto besser! Am besten mit reinem Wasser reinigen. Um das Reinigen zu erleichtern können Sie eine Wischpflege hinzufügen.Bei gröberen Verschmutzungen verwenden Sie eine Reibbürste, in besonders schweren Fällen haben wir auch Spezialreiniger, fragen Sie einfach nach. Generell gilt, immer säurefreie Reinigungsmittel zu verwenden.

 

Rotwein, Obst und Zitrone auf Marmor, Quarzit, Kalkstein

Bei Rotwein, Zitrone oder Obstflecken auf Naturstein empfiehlt es sich schnellstmöglich die Flüssigkeit zu entfernen, aufzutupfen. Ein dauerhafter Fleck entsteht nur dann, wenn die Flüssigkeit in die natürlichen Poren des Stein eindringt. Für empfindlichere Materialien werden wir Ihnen jedoch sowieso eine Imprägnierung empfehlen oder Ihnen alternativ ein andere Steinmaterial zeigen. Selbst wenn ein Fleck einmal da ist, haben wir Spezialreiniger.    

Natursteinpflege für Terrasse, Hof, Fassade

Auch hier gilt - je weniger Chemie desto besser

Speziell im Winter sollten Sie das salzen vermeiden. Es greift zwar meist nicht direkt den Naturstein an, aber Fugen, Mörtel und Unterboden können massiv beschädigt werden. 

Niemals auf heiße Steine eiskaltes Wasser gießen, sie können brechen. 

Naturstein kann nach Jahren an der Oberfläche zu Verwittern beginnen - zeigt sich durch Schwarzverfärbung, auch Vermoosung, Flechten oder Algenbesiedelung. Ist dies störend, kann man mit Hochdruckreiniger, Schrubber oder Reibbürsten auf jeden Fall versuchen dies zu entfernen.

Auch im Außenbereich ist es empfehlenswert den Naturstein zu pflegen, also gelegentlich mit Wasser zu reinigen.

 

Sie haben (Fett)flecken auf der Terrasse? 

Die Sonne wird es wieder herausziehen! Wollen Sie solange nicht warten, gibt es auch hier spezielle Reiniger. 

Naturstein hat natürliche Poren, weshalb Fett je nach Gestein mehr oder weniger aufgesaugt werden kann. Das Fett bleibt in der obersten Steinschicht und es kann zu temporären Flecken kommen. Besonders auf der Terrasse ist dies jedoch kein Problem. Sonne oder natürliche Abwitterung des Natursteins lassen die Flecken binnen kurzer Zeit wieder verschwinden.

Verlegung

Braucht man auf der Terrasse ein Gefälle? 

Ja. Bei Natursteinflächen im Außenbereich muss laut ÖNORM im Unterbau ( wasserführende Schicht), als auch im Oberbelag ein Gefälle von mind. 2 % ausgebildet werden. Bei rauen und unebenen Natursteinen empfehlen wir noch ein stärkeres Gefälle, um Lackenbildung an der Oberfläche zu vermeiden. 

 

 

 

 

Grabpflege

Wie vermeide ich Wachsflecken auf dem Grab? 

Am besten schützen Laternen, Kerzenhäuser und Kerzentassen.
Sollte dennoch eine Kerze entrinnen oder unabsichtlich umfallen gibt es auch hier Spezialreiniger - am besten Sie kontaktieren uns dafür. 

Für die Grabreinigung reicht reines lauwarmes Wasser; mit einem weichen Tuch kann man den Stein trocknen und nachpolieren. Es gibt hier auch Glanzpflege usw., falls gewünscht. 

Auf keinen Fall auf heißen Stein kaltes Wasser gießen.

Materialwahl von Natursteinen

In unserem Werk in Moschendorf haben wir ein großes Natursteinlager, wo Sie sich viele verschiedene Materialen ansehen können. Wir leihen Ihnen Produktkataloge und Materialmuster, um den Prozess der Materialauswahl zu erleichtern. Außerdem haben wir für die verschiedenen Anwendungsgebiete Steinselektionen zusammen gestellt, die praktisch als Steinscheiben verglichen werden können.

Produktion und Steinbearbeitung

Einer unserer großen Vorteile ist unsere eigene Produktion. Das eröffnet nicht nur viele Gestaltungsmöglichkeiten sondern trägt auch einem sehr guten Preis-Leistung Verhältnis bei. Handwerkliche Tradition kommt bei uns sicher nicht zu kurz. Schriftgravuren, Vergolden der Schrift und alle Feinarbeiten werden nach wie vor von Hand gemacht. 

Welche Natursteine gibt es?

Granit

Granit ist ein grobkristallines, magmatisches Tiefengestein, vulkanischem Ursprung. Er besticht durch sehr hohe Widerstandsfähigkeit, Härte und Witterungsbeständigkeit. 

Im Bild links ist ein typisch, körniger Granit abgebildet. Das Farb- und Musterspekturm ist aber viel größer!

Anwendungsgebiete von Granit:
Granit eignet sich hervorragend für den Außenbereich wie Fassaden, Höfe, etc, aber auch sehr gut für Küchenplatten oder als Bodenbelag. Granit gehört zu den pflegeleichtesten und unkompliziertesten Nautrsteinen; generell zu den unkompliziertesten Baumaterialien. 

Marmor

Ein Carbonatgestein. Marmor ist ein metamorphes Gestein, also durch Umwandlung von Kalkstein entstanden, und zwar durch Druck und Hitze im Erdinneren. Marmor besteht mind. aus 50% Calcit, Dolomit und/oder Aragonit. Marmor ist in Österreich nur bedingt für den Außenbereich geeignet. Österreichischer und zentraleuropäischer Marmor ist jedoch dafür sehr gut geeignet.

Generell ist die Gewinn von Marmor meist schwieriger, und das Vorkommen ist meist geringer, deshalb auch teurer. Marmor ist viel weicher als Granit, besonders der Carrara Marmor ist deshalb für Statuen sehr gerne genommen worden. Marmor ist nicht säurefest, Dolomitmarmor ist hier etwas unempfindlicher.  

Anwendung: international Marmore für den Innenbereich, für Küche und Bad bedingt; zentraleuropäische Marmore sind oft auch für den Außenbereich und für Küche und Bad geeignet.

Kalkstein

Ein Sedimentgestein, besteht überwiegend aus Calcit und Aragonit. Da die meisten Kalksteine biogener Herkunft sind, (von Lebewesen gebildet) findet man häufig Fossilien darin enthalten. Typisch sind helle erdige Farben, Kalkstein ist sehr weich. Es gibt hier einige, welche auch gut für den Außenbereich geeignet sind.

Serpentin

“Schlangenstein”, Serpentine entstehen bei der Umwandlung magnesiumreicher Silikate. Hauptbestandteil des metamorphen Gesteins is Serpentinit Vergleichsweise niedrigere Härte allgemein. Wir haben hier im Burgenland ein heimisches Serpentingestein, welches sich sehr gut für den Innen- und Außenbereich sehr gut eignet.

Schiefer

sind metamorphe Sedimentgesteine. Merkmal ist die ausgezeichnete Spaltbarkeit. Außerdem ist der Schiefer sehr feinkörnig und hat einen hohen Anteil an Tonmineralen. Das Materal ist eher dunkel und weich. Hier gibt es einige, welche nur für den Innenbereich geeignet sind, aber auch einige welche sich ausgezeichnet für den Außenbereich eignen. Traditionell kennt man Schiefer von gedeckten Dächern “Schieferdach”.

Porphyr

Ein vulkanisches Gestein, das große Kristalle in einer feinkörnigen Grundmasse besitzt. Man unterscheidet zwischen quarzreichen und quarzarmen Porphyr. In Abhängigkeit der aufbauenden Minerale kann die Farbe von rötlich, bräunlich bis hin zu gräulich variieren. 

Der Südtiroler Porphyr ist hier ein typischer Vertreter, sehr widerstandsfähig und pflegeleicht.

Travertin

Poröser Kalkstein. Es handelt sich um einen Süßwasserkalk. Der Quellkalk reicht von schmutzweiß, beige bis hin zu hellbraun. Travertine sind vergleichsweise relativ junge Gesteine, das Vorkommen ist recht häufig. Wir verwenden hauptsächlich italienische und türkische Travertine. Die türkischen haben den Vorteil, witterungsbeständig zu sein. Typischerweise hat Travertin viele Hohlräume, welche auf zersetzte Pflanzenteile zurückgehen.

Quarzit

ein metamorphes Gestein, ist fein bis mittelkörnig und hat einen Quarzgehalt von mind. 98 %. Quarzit hat daher eine sehr große Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen. Quarzite kennt man oft mit einer sehr angenehmen, rauen und rutschsicheren Oberfläche.

Sie eignen sich daher besonders für Terrassen und Poolumrandungen, da sie durch die helle Farbe auch nicht erhitzen.

Sandstein

ein Sedimentgestein mit einem Anteil von mind. 50 % Sandkörnern. Sandkörner bestehen aus verschiedenen Mineralien, meist aus Quarz. Sandstein entsteht durch die Zementation, also die Verkittung, kann deshalb relativ jung sein und ist sehr oft vorkommend. Sandstein wird gerne als Mauerstein benutzt und vor allem im Außenbereich. Jeder Sandstein kann natürlich auch für den Innenraum, beispielsweise Wohnzimmer oder Badezimmer verwendet werden. Sandstein mit mehr als 75% Quarz wird als Quarzsandstein bezeichnet und ist dementsprechend härter und dichter.

Auch hier gibt es im Burgenland den Sankt Margarethener Sandstein (bekannt auch von den Festspielen), welcher jedoch sehr weich, porös und relativ schnell verwittert.